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Tour beendet

Ja so schnell geht es, alles ist vorbei, leider.
Es war eine wunderschöne Erfahrung. Gestern sind wir noch mal ca 40 km geradelt, gestartet bei kalten 8 Grad mit bis zu 35 kmh, kurzzeitig auch mal schneller, die Berge hinunter, mit danach folgenden Steigungen.... bis wir im nächst größeren Ort kamen. Da war dann auch der Nebel verschwunden und wir hatten die Sonne als Begleiter. Leider fand unser Teamchef keine frische Sonnenblume mehr für seine Fahrerinnen, so dass wir ohne Sonnenblume ins Ziel fahren mussten. Unterwegs schlossen wir uns mit dem anderen Team zusammen und fuhren gemeinsam bis nach Bad Arolsen. Dort waren wir mit Doris (die wegen Erkältung das Teamauto fuhr) und Christina von der anderen Gruppe verabredet. Wir tranken Kaffee, machten ein Bild vorm Schloß und dann gings ab zum Bahnhof. Da wir früh noch einen Bürgermeistertermin hatten, hätten wir die mindestens 80 km nicht geschafft, bis zur verabredeten Zeit in Kassel. Also ab in den Zug bis nach Kassel. Dort schwangen wir uns noch mal aufs Rad bis in die Innenstadt, zu Ernstings .... alle Teams trafen nacheinander ein, man freute sich gemeinsam über das erreichte, stillte Durst und den kleinen Hunger und ein Gruppenfoto wurde gemacht, bzw viele, weil der "Fotograf" nicht so mit uns zufrieden war. In einer großen gemeinschaftlichen Gruppe fuhren wir dann zum Hotel.
Wenn ich alles gefahren wäre, haben wir ausgerechnet, wären wir ca. auf 810 km gekommen, so waren es am Schluss "nur" 670 km.
Für mich ist das schon eine Leistung, zumal ich solche Strecken noch nie gefahren bin in so kurzer Zeit. Fazit, wenn man Freunde hat, (Doris, Janette, Reinhard und Jens sind mir in den Tagen sehr ans Herz gewachsen), kann man alles schaffen. Es ist im Grunde wie zu Chemozeiten, nur in "Zeitraffer". Man hat gute Tage, man hat nicht so gute Tage (mit vielen Kilometern), dann hat man, wenn man es zulässt, Freunde die einen helfen, dies zu überstehen. Man muss lernen sich nicht zu übernehmen, aber das wusste ich vorher auch schon. Und man muss es akzeptieren, wenn es doch mal nicht so geht, wie man gerne wöllte. Aber mit Geduld und dem Wollen, kann man es schaffen, so wie ich meine Chemozeit auch geschafft habe.
Ich bin sehr dankbar für die Radtour, habe mir damit einen großen Wunsch erfüllen können, würde gerne nächstes Jahr wieder mit radeln, mal sehen wie das urlaubsmäßig klappen könnte. Ich sag danke an Doris, die mich mit ihren Strahlen, ihrer lieben Art und Weise und ihrem kindlichen Übermut immer gut getan hat, Danke an Reinhard, der mich so machen Berg noch hoch geschoben hat und mir eindringlich geraten hat, mich nicht zu übernehmen. Danke an Janette die mich auch gezogen hat und immer gut drauf war, und danke an Jens, der dann extra mal vorfuhr und dann ein Vorwand hatte, um Pausen für die Gruppe rauszuholen.... Danke meinen pinken Mädels und meinen Freundinnen, die mich per Internet und persönlich unterstützten. Ja und danke Pink Ribbon die es mir ermöglichten mit radeln zu können. Ich denke ich werde das auf alle Fälle wiederholen, ob mit der Tour oder allein oder mit Uwe, wenn er sich doch mal überreden lässt.
Ja, und nun sitze ich hier bei meiner Freundin, gemeinsam werden wir noch ein paar schöne Tage verbringen, am Freitag gehts ab zu Papa und dann ist der Urlaub vorbei.
Danke, dass ihr so interessiert mitgelesen habt. Leider konnte ich das Tagebuch nicht so ausführlich schreiben wie ich gern gewollt hätte, aber ihr hattet ja noch die Berichte von der Pink Ribbon-Seite. Tschüß bis irgendwann
28.9.13 18:05


Morgen Abend ist alles vorbei :-(

Wie heißt es so "schön": Alles hat ein Ende....
Meine Erkältung wird etwas leichter, aber hab meine liebe Mitfahrerin Doris wohl angesteckt, oder wir beide haben es irgendwo aufgeschnappt ... Ja so waren wir heute zwei, die Auto gefahren sind und zwei auf dem Rad. Sehr schade, aber die Gesundheit geht vor, und ich glaub diese Etappe hätte ich so angeschlagen nicht geschafft. Das hat man schon im Auto gesehen, Berge, Berge, Berge. Unsere zwei Radler sind schon toll, und wir sind ganz stolz auf sie, und vorallem was für ein Tempo die drauf hatten. Alle Achtung! Habe ihnen aber angedroht :-) morgen, wenn ich wieder mitfahre, gehts nicht so schnell. Wenn es so klappt wie wir es nun denken, schließen wir uns mit dem einen anderen Team zusammen und radeln gemeinsam ins Ziel. aber wir haben beide Teams erst noch ein Bürgermeistertermin.
Doris und ich sind wie gesagt, heut die Strecke mit dem Auto gefahren. In der Hälfte haben wir uns gemeinsam getroffen, Kaffeepause gemacht und Kuchen gegessen (mmmh lecker Eierlikörsahneschnitte, man gönnt sich ja sonst nichts).
Landschaftlich gesehen gefällt mir die Gegend hier besser, wäre von dem her auch bestimmt eine tolle Strecke für mich gewesen, aber naja. Und langsam kommt die Herbstfärbung hervor bei die Wälder. Es sah stellenweise schon richtig toll aus. Schaut mal, ein Bäumchen hab ich mal fotografiert.

Das war unterwegs zu dem einen Ort wo wir uns erst treffen wollten. Ich glaub Rüthen hieß der, Doris fragte ein Passanten, warum da überall Eselskulpturen rumstehen, am Ortseingang und in der Stadt. Das wäre wöhl so das Wappentier, wie für Bremen, die Bremer Stadtmusikanten.

Unseren Zielort zu finden war, gar nicht so einfach, da hattens unsere Radler einfacher, die könnten einfach durch die Baustelle durchgehen, wo wir uns einen anderen Weg suchen mussten, der aber nicht ausgeschildert war. Aber wir waren nicht die einzigen Autofahrer, die da rum irrten :-). Ist schon komisch, wenn man nach den vielen Tagen Rad fahren, auf einmal so zeitig im Hotel ist, ohne dass man dafür was getan hat. Das Hotelzimmer ist nicht schlecht, ist eigentlich für ne Familie, komme mir hier irgendwie verloren drin vor, habe 4 Betten zur Auswahl, werde aber wohl nur eins davon benutzen :-). Ja und da morgen noch mal einn anstrengender Tag werden wird, werde ich dann bald schlafen gehen.
26.9.13 21:27


Noch 2 Tage

Ich versuchs mal ob es wenigstensmit nem text klappt, Verbindung ist so schlecht. Gestern hatten wir ein Waldhotel in Bielefeld da ging gar nichts mit schreiben. Sorry
Also mal schauen ob ich alles zusammen bekomme. Wird schwierig. Erstens meine Kehlkopfentzündung hat sich entwickelt wie immer, 2 Tage Halsweh und nun Schnupfen und etwas Verschleimt. So hab ich gestern dann doch freiwillig den Fahrdienst übernommen. Heute wurde ich den ersten Berg hochgefahren mit dem Auto und hab dann aufs Rad gewechselt. Aber erst einmal zu gestern noch etwas. Habe unterwegs meine Gruppe zweimal abgefangen und bin dann mit dem Auto nach Bielefeld gefahren.Dort haben sich dann nach und nach ein paar pinke Mädels eingefunden, um mich zu sehen! Hab mich dolle gefreut, aber bin durch meine Erkältung doch etwas mang beinander. Da das Hotel im Wald lag, war nix mit Internet, drum gabs kein Bericht, leider. Also bin ich mal relativ zeitig ins Bett. Da wir heute um 11 erst einen Termin in Bielefeld hatten, dachten wir, dass wir genügend Zeit hätten, aber es kam alles ein wenig anders. Kaum dass wir nach dem Frühstück auf dem Zimmer waren, wurde uns mitgeteilt, dass unten ein Kamerateam auf uns wartet. Also wieder runter, es kam dann noch ein Zeitungsfotograf, das Kamerateam verlegte die Filmerei auf den Termin in Bielefeld um 11, (ich schreib lieber nicht wieso es dazu kam...) die Hotelchefin kam noch dazu .,... Naja so verging die Zeit dann doch sehr schnell, packten unsere Koffer ins Auto und rauschten mit unsere Räder den Berg hinunter in die Bielefelder Innenstadt. Bri unserem Hauptsponsor übernahmen wir den Scheck, die Filmduo war auch anwesend, hat uns ausgefragt und bissel was gedreht, Noch ein Presseteam, so sind wir dann erst nach über einer Stunde weggekommen. Ja und wie schon geschrieben, da ich ja gesundheitlich etwas angeschlagen bin, wurde ich den ersten Teil der Strecke gefahren, bis das bergige vorbei war. Dann wurde ich ausgesetzt und musste meine zwei Gruppenmädels suchen. Nach ca 12 km und einer viertel Stunde Wartezeit, einem kurzen Aufenthalt in ner Autowerkstatt, um meinen Ständer fest schrauben zu lassen,der sich gelockert hatte, trafen wir 3 uns an einem schönen kleinen Wasserschloß. Wir machten eine Essenspause, dann verabredeten wir uns mit Reinhard in der Stadt, in einem Kaffee. Er hatte das Auto zum Hotel gebracht und kam uns entgegen. Nach einem Kännchen Kaffee, nahmen wir die letzten Kilometer in Angriff, bei mir waren es dann ca. 35.
Abends kam meine Freundin von Paderborn nochmal vorbei, wir haben zusammen gegessen und gemütlich zusammen gesessen. Es war ein schöner Abend!
Tja und nun stellen wir fest, dass es nur noch 2 Tage sind. Den morgigen Tag fahre ich im Auto, es ist eine bergige Strecke und für meine Erkältung nicht so gut. Schade, hätte gern alles fahren wollen. Aber ich kann mit dem erreichten zufrieden sein. Ja das wars glaub ich erst mal in Kurzform. Oh man ich vergesse so schnell, nur gut, dass ich Fotos gemacht habe, da fällt mir vielleicht dies oder jenes später wieder ein.....
25.9.13 23:21


9.Tag

Heute hatten wir mal einen Radfaulenzertag. Nach dem unser 5. Mann nun leider wegen seiner Handverletztung die Segel gestrichen hat nach dem Frühstück, sind wir nur noch zu viert. Wir fanden es alle traurig, dass Jens nicht mehr mitfahren kann, aber seine Gesundheit geht vor und wir hoffen, dass wir ihn zum Finale wieder sehen.
Nachdem wir ihn verabschiedet hatten, gingen wir nebenan in das Universum, was für große und klein zum spielen, entdecken und ausprobieren. Wir hatten dabei unseren Spaß. Aber da merkte ich schon, dass mein Kehlkopf mir anfängt Schwierigkeiten zu machen. Zuviel etwas zu kalte Getränke die letzte Zeit. Auch wenns nur Schlückchen waren. Ich hoffe nur, dass es nicht allzuschlimm wird.
Nachdem wir uns im Universum vergnügten, gingen wir wieder ins Hotel, holten unsere Räder und fuhren durch den Stadtpark zur Innenstadt. Mir gefiel der Wegdurch den Park besonders gut, vorbei am Flußlauf, wo man paddeln konnte. Auf einmal hörten wir Musik und wir fuhren in die Richtung, wo sie herkam. Da sang ein norddeutscher Männerchor, einfach nur schön, aber da wir im Universum schon so viel Zeit gelassen hatten, konnten wir nicht lange verweilen.
Schließlich wollten wir noch zu bremer Stadtmusikanten, aber ehrlich gesagt, hätte ich sie mir größervorgestellt. Da waren fast die Schweine am anderen Ende der Fußgängerzone interessanter. Auch die kleine Häuserpassage schauten wir uns an, ist schon ein tolles Viertel. Aber dazu braucht man wirklich mehr Zeit um das alles in Ruhe anzusehen.
Ja und dann nahmen wir den Zug um an unseren heutigen Zielort zu kommen, es war doch schon recht spät geworden.
Wir erlebten so einiges im Bahnhof und im Zug. Die Damengruppe, die in unserem Abteil saßen, erinnerten mich an unsere Treffen mit meinen Kolleginnen. Es war ein lustiger Haufen:-)
In Vechta angekommen, unternahmen wir noch einen schönen Stadtbummel, wo wir uns auch ein leckeres ital. Eis gönnten. Die Kirche wollten wir uns eigentlich anschauen, aber da fing grad ein Gottesdienst an, also gingen wir wieder. Ein Abend in einem Mexikanischen Lokal, neben unserem Hotel vollendete unseren Tag. Ja und nun werde ich mal schauen, ob ich meinem Hals was gutes tun kann und beizeitn schlafen gehen.
22.9.13 21:38


8. Tag

Was machen 3 Pink-Ribbon-Radfahrerinnen um ihren Teamchef zum Bergfest (Hälfte der Tour) eine Freude zu bereiten? Sie gehen Abends in ein Zimmer, nehmen sein Rad mit und fangen an zu basteln. Das ist dabei rausgekommen.

Als er dann in der Früh sein Rad aus der Garage holen wollte, musste er so lachen. Aber ganz stolz ist Reinhard damit bis nach Bremen gerollt. Und so mach einer, der das Fahrrad sah, musste schmunzeln. Wieder ein paar Leute ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Mission erfüllt, würde ich sagen. OK vielen in Bremen werden sich gesagt haben, was iss denn das für einer, aber ein Hinkucker war es auf alle Fälle. grins.
Die Fahrt bei trockenen Wetter führte uns heute eher nur an der Straße entlang, das rollt zwar schön, aber ein wenig am wasser entlang, wäre vielleicht auch nicht schlecht. Aber so sind wir an einer schönen renovierten Windmühle vorbei gekommen, die ich natürlich im Bild festhalten musste.
Mit Pausen erreichten wir gegen 14 Uhr Bremen, wor wir ein Termin bei unserem Hauptsponsor hatten, dort wurden wir mit leckeren Kuchen und Kaffee empfangen. Ich dachte/hoffte eigentlich, dass meine Rückenprobleme abnehmen, aber beim stehen da zum Kaffee trinken, wurde ich eines besseren belehrt. Eine Mitarbeiterin holte mir dann noch eine Sitzmöglichkeit und von unserem Teamchef bekam ich eine kostenlose Massage :-) Wie sie alle um mich besorgt sind. Unser zweiter Mann in der Gruppe hat sich gestern leider an der Hand verletzt, was er heute abklären lassen musste. Nur gut nicht gebrochen, überdehnt, es wird ihm aber abgeraten, weiter zu radeln. Aber wir hoffen doch, dass er uns vielleicht als Fahrer fürs Auto erhalten bleibt, wäre schade, wenn er aussteigen müsste.
Im Laufe des Tages haben wir die 500 km Marke überschritten, ich finde das für einen kaum trainierten schon nicht schlecht.
Hier in Bremen im Hotel 7Things angekommen (Ein neues Hotel im April erst eeröffnet, saßen wir dann vorm Abendbrot bei der Rezeption in einer Ecke, auf einer Lümmelcouch und ich hatte diesen Blick nach draußen.



Einfach nur schön, die Birken da auf dem grünen Rasen, ich liebe Birkenwälder, ist zwar nur ein kleiner Birkenpark, aber trotzdem toll. Ich musste einfach immer raus schauen.
Fazit vom Tag - trockenes Wetter, nicht zu kalt, trotz verstellten Sattel immer noch Probleme ;-) beim sitzen, aber die ca. 50km sind gut zu schaffen, es war eine relativ flache Etappe.
21.9.13 22:15


7. Tag

Ja Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, heute haben wir schon, wie es so schön heißt, Bergfest, also die Hälfte geschafft. Die heutige Tour führte uns nach Verden an der Aller.
Nach den gestrigen 100 km, nahmen wir die heutigen, nach einem Treffen mit der Bürgermeisterin (selbst Brustkrebsbetroffen) und einem peppigen Frühsport meiner zwei Begleiterinnen (ich hab mich ganz galant zurück gehalten, glaube das wäre mit meinen Knien nicht gut gegangen) in Angriff. Bis zur Hälte der Strecke, blieben wir vom Regen verschont. Unterwegs wollten wir uns mal eine Fährfahrt gönnen über einen Fluß, aber leider geht das nur am Wochenende. Also mussten wir einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Überall am Wegesrand, wuchsen große Schirmpilze.
Ein toller Anblick. Die Berge, naja eher Steigungen, machten mir nach den gestrigen 100 km, etwas zu schaffen, aber mit nem kleinen Gang bin ich da mit Geduld doch hoch gekommen ohne abzusteigen. Insgesamt, war es eine schöne Strecke, und vorallem nicht solang, so dass ich mich wieder etwas erholen kann. Auch ist es schön, dass nun unser Team komplett ist.
Bereits gegen 15.30 Uhr trafen wir im Hotel ein, machten uns frisch und gingen etwas in Verden spazieren. Wir schauten in den Dom hinein, wo ich für meine pinken Mädels und alle anderen ein Lichtlein anzündete.

das ist einer von vielen und noch nicht mal der Größte gewesen.
Haben uns heute einen Döner zum Abendbrot gegönnt und danach haben wir uns noch ein wenig im Hotel zusammen gesetzt.
20.9.13 22:41


6. Tag

Ich ahnte ja schon gestern, dass es heute heftig wird, aber, dass wir 100 km fahren würden, neee das hätte ich nicht geahnt!
Die ersten 15 km waren sehr schwer, hatte gestern vergessen meine Magnesiumbrausetablette zu trinken, auch vergessen mit einzureiben, und das hat sich gerächt. Nach 15 km schweren Beinen wurde es leichter und ich konnte wieder bequem mithalten mit meine zwei Mitfahrer.
In unserer ersten Pause, die mir die zwei gönnten, hatte ich eine Idee, die ich schnell umsetzte.



Ja Papa diese Etappe bin ich nur für dich gefahren :-) Alles Gute zum Geburtstag und ich hoffe du bist mir nicht zu sehr böse, dass ich nicht bei dir sein kann! Ich wäre am Samstag natürlich gern bei euch allen gewesen, aber .... Ich habe dieses Bild und noch eins wird in der Pink Ribbon Seite erscheinen, hoffe ich, nur für dich.
Ja und dann ging es weiter, das Wetter hielt durch, von 10 Grad in der früh, steigerte es sich mit der Sonne auf 16 Grad, glaub ich. Froh darüber, dass es nicht regnete, rollten wir so vor uns hin, immer mal wieder auf die Karte schauend, dem Navi nicht glaubend, so verlängerten wir damit unsere Tour freiwillig :-) Aber es sollte wohl so sein, denn in einem kleinen Ort, fragten wir einen Mann nach dem Weg. Es stellte sich heraus, dass es ein Pastor war, und erst in der Früh im Radio ein Bericht gehört hatte, von Blinden die sich so auf Brustabtasten spezialisierten. Von der Organisation, waren letztes Jahr zwei bei der Radtour dabei. Es entstand ein tolles Gespräch und wir übergaben ihm ein paar Pink-Ribbon-Fleyer.
Ein großer Teil unserer Tour führte uns an einem Gruppenübungsplatz entlang, viele Kilometer radelten wir, begleitet von Donner von die Panzer. Ich fand es nur etwas bedrückend, als wir dann an Stacheldrahtzäunen und Mauern vorbei fuhren und ich einen Soldat mit Maschinengewehr,oder so was in der Art, laufen sah. Wenig später hielten wir an einem Kriegsgefangenenfriedhof. Wahnsinn, wenn man sich überlegt, wieviele Menschen (50000 russische Kriegsgefangene) da begraben sind.
Ja und dann folgten die letzten 30 km. 10 davon gingen noch, da wo es bergab ging. Aber irgendwann geht es ja auch wieder berg auf. Und für mich sind das schon ein paar lange Berge, vorallem nach diesen Kilometern. Und dann radelt man, man wird immer langsamer, die Beine werden immer schwerer, man denkt nur ohoh noch so weit. Plötzlich seh ich wie Reinhard wendet, sich hinter mich wieder einordnet, und auf einmal anfängt mir Schwung zu geben, von hinten. Meter um Meter schiebt er von hinten, und wir kommen der Bergkuppe immer näher. Wahnsinn ich kann nur immer wieder danke sagen! So hat er mir über 2 oder 3 Berge geholfen. Doris ist ähnlich, sie schiebt zwar nicht, aber sie gibt einen mentale Stärke. Erzählt Geschichten, wie die von Bobo (glaub ich heißt er) dem Straßenkehrer. Er kehrt eine lange Straße Stück für Stück, Meter um Meter, ohne den Mut zu verlieren, obwohl die Straße so lang ist. Nimm dir ein Beispiel an ihm, sagt sie, radel, Meter für Meter, Stück für Stück um deinem großen Ziel näher zu kommen. Du schaffst es, sie macht Mut und strahlt so eine Energie und Lebensfreude aus....Ja und mitlerweile haben wir schon die 400 Kilometer-Marke überschritten. Ich bin stolz auf meinen heutigen Tag, bzw auf die letzten Tage. Auch wenn ich total kaputt war, als ich angekommen bin. Aber nun mittlerweile nach einem Essen beim Italiener mit unseren 5ten Teammitglied, Annette, die heute zu uns gestoßen ist und ab morgen mit uns radelt, geht es mir nun schon etwas besser.
Ja, das wars so in Kurzfassung.
100 km - 9 Stunden Rad fahren mit Pause - Popo, Knie, Beinschmerzen aber glücklich, es durch Hilfe der anderen geschafft zu haben. Gute Nacht
19.9.13 22:44


5. Tag

Heute waren es nur 60 km :-) . Nach guter Übernachtung in einem Radlerhotel und einen ordentlich Frühstück, wollten wir uns bei leichten Regen auf die Strecke begeben, als uns eine Frau begrüßte. Sie stellte sich als OB von Salzwedel vor. Aus Zeitdruck wurde es ein kurzes Gespräch, Fotos wurden gemacht und dann konnten wir uns auf den weg machen. Die Oberbürgermeistein war sehr begeistert von unserer Tour und was wir leisten. Sie gab uns noch ein Tip, wir sollten doch unbedingt in einer Baumkuchenbäckerei vorbei schauen. Das taten wir auch. Es war sehr interessant zu sehen, wie der Baumkuchen hergestellt wird, irgendwie hatte ich mir das etwas anders vorgestellt. Und probieren durften wir natürlich auch. Mmmh war der lecker, mit weißem Überzug, aber nicht zu süß und total frisch, kein Vergleich mit dem, den es bei uns in die Supermärkte gibt. Nach der kleinen Stärkung gings dann richtig los. Meine Regensachen lies ich die ganze Zeit an, obwohl wir noch Glück hatten mit dem Regen, aber es war den Rest der Strecke bewölkt, windig und kühl. Den ersten Teil der Strecke ging es auf guten Radwegen an der Bundesstraße entlang, so dass es gut vorwärts ging. Irgendwann hörte der Weg auf, so dass wir beschlossen,einen Uweg zu fahren, damit wir nicht in dem LKW-Verkehr fahren mussten. Eine gute Idee. So führte uns der Weg durch Wälder, auf Feldwegen entlang, bis wir irgendwann wieder auf eine kleiner Straße fahren konnten. Nach einer kleinen Stärkung bei einem EDEKA-Markt, nahmen wir die letzten km in Angriff. Glaub so gegen halb 5 waren wir dann in Ülzen, wo wir den Hundertwasserbahnhof uns anschauten und ein paar Bilder machten. Irgendwann gibts vielleicht ein paar Bilder aber heute nicht mehr, irgendwie ist der Speicherplatz eh etwas zu klein, muss mir da in den nächsten Tagen noch was einfallen lassen. ... Vom Bahnhof aus, waren wir dann wieder zu viert und ab gings die letzten 10 km zum nächsten Übernachtungsort. Insgesammt waren heut schon ein paar längere Berge dabei, an zweien, hab ich den kleinsten Gang fahren müssen, aber ich bin hochgekommen :-) . Und ich hab gestaunt den letzten Anstieg, er zog sich ganz schön hin, bin ich gut hochgekommen, da hab ich selber gestaunt.
Kurz vor 18 Uhr wurden wir hier sehr nett empfangen, haben unsere Räder untergestellt, uns frisch gemacht und dann gabs Abendbrot. Tja und ich bekam ganz lieben Besuch von einem Mädel aus meiner Facebookgruppe. Wir haben alle schön zusammen gesessen, haben geschwatzt und ich hab Bilder gezeigt und nun hab ich nen ganz trockenen Mund :-) grins. Hab mich aber so gefreut, dass sie da war. So nun geh ich aber ins Bett, morgen früh kommt die Presse und dann gehts los zum nächsten Zielort, wo wir erwartet werden, es werden wohl wieder ein paar Kilometer mehr werden. Ich sag dann mal gute Nacht.
Für mich war es heute eine nicht so anstrengende Tour, obwohl mir doch schon etwas die Beine weh tun, aber beim Radeln geht das schon.
18.9.13 22:47


4. Tag

Heute sollte ich für die Pink Ribbon-Seite einen Text schreiben, drum gibt es hierihn in ungekürzter Form und nicht noch einen extra Bericht.
Hallo zusammen. Heute sind wir mit dem Motto gestartet: Durchkommen, trocken bleiben und die Sonne im Herzen tragen. Außerdem bin ich heute für alle meine Pinken Mädels gefahren, die noch in der Behandlungsphase drin stecken. Sie sollen aus meiner heutigen Erfahrung Kraft schöpfen können, denn es war heute ein sehr harter Tag für mich, ich hatte zu kämpfen, aber dank Hilfe von Reinhard, Doris (die später zu uns stieß) und Jens bin ich gut am Ziel angekommen. Natürlich nicht zu vergessen die kleinen Naturerlebnisse, die mir wieder Mut gaben, weiter zu radeln.
Nach einem schönem Frühstück im Schloßspeisesaal mit Blick auf die Elbe, sind wir heute früh bei Sonne gestartet.
Ich habe gehofft, dass die Tour nicht ganz so hart wird, nachdem vom Zimmer aus, es heute früh nicht so schlimm aussah. Aber es wurden nicht so einfache 40 km, bis das wir im Cafe eine Pause machten.
Ich sage nur Gegenwind, der war so kräftig, dass ich nicht mal mehr mir die Gegend ausschaute. Ich suchte nur noch das Hinterrad von Reinhard, um etwas im Windschatten fahren zu können. Stur und Star den Blick auf die Radtasche gerichtet, nur selten raufgeschaut. Glücklich über jede Sträucherreihe oder Häuser. Ich fand es toll, was ich dachte, sprach Reinhard aus: Danke du deutscher Wald, dass du uns Windschatten spendest, danke für Sträucher ..... Es tat so gut mal etwas verschnaufen zu können. Und dann kommt man wieder durch kleine Dörfer, die Strahlen so eine Ruhe aus. Kaum ein Mensch auf den Straßen, Sonnenblumen vor einigen Häusern, alte, teils schön hergerichtete Backsteinhäuser, tolle Kirchen aus Feldsteinen ..... Wisst ihr wie toll das aussieht, so ein altes Backsteinhaus und davor eine rote Rose, einfach ein toller Anblick! Und dann kommt man an einem Dorfbaum vorbei und es wird laut, Stare, die sich sammeln. Ich liebe es, wenn sie sich so lautstark "unterhalten"!
Und so gab es viele Kleinigkeiten, die mich weiter radeln ließen. Tja und nach 40 km gönnte ich mir eine leckere Belohnung! Im Café bestellte ich mir einen Eierliköreisbecher, bohh war der lecker!!! Ja und dann ging's weiter, der Wind änderte seine Richtung, die Sonne schien weiter, und wir kamen endlich besser voran. Vogelbeerbäume stehen am Rand, Obstbäume, mit Äpfel, Birnen und Pflaumen, Felder die abgeerntet werden. Es riecht nach frischer Erde, Kartoffeln liegen auf ein paar Feldern. Eigentlich könnte man sich hier seinen Hunger mit dem Obst stillen, ein paar Kartoffeln übern Feuer backen, so wie Reinhards Erinnerungen an die Kinderzeit sind. Ein paar Pflaumen haben wir probiert, die waren so lecker!
Und dann kam er doch, der Regen, als Doris uns entgegen kam. So lang haben wir uns vor ihm versteckt, sind ihm davon geradelt, aber er hat uns doch gefunden. Was macht man wenn es regnet? Doris schickt ihren Reinhard aufs Sonnenblumenfeld, zum Stiebitzen. Er pflückte uns zwei Sonnenblumen, übergab sie uns und schon kam die Sonne wieder heraus. Doris schenkte mir noch dazu einen Regenbogen, der rechts von uns auftauchte. Ich sag nur danke, danke, danke. Die letzten 20 km radelten wir zu viert bis ans Ziel. Selbst nach 80 km in die Beine hielt ich an, um Doris was zu zeigen. Als sie zumir kam zeigte ich ihr eine hellgelbe Raupe, mit langen Härchen und einen roten Puschel am Ende. Die krappelte vor mir übern Radweg, sie musste ich einfach fotografieren.
88 km zeigte dann mein Km-Zähler. Ich sag's euch ich bin stolz auf mich, soviel bin ich noch nie geradelt an einem Stück. Zwar weiß ich noch nicht, wie es mir morgen geht, das Treppe steigen fällt schwer, der Popo tut weh, die Schultern sind etwas verspannt ....., aber meine 3 Radgefährten sagten, morgen sind's nur 50 km, dass schaffst du locker, wir helfen dir, gemeinsam sind wir stark, ach ne er sagte gemeinsam sind wir unausstehlich :-) ich fühl mich einfach wohl in diesem Team, und ich versuche weiter durchzuhalten und zu kämpfen, so wie es meine Pinken Mädels tun, oder andere die sich durch den Behandlungsmaraton kämpfen. So schön wie mein ankommen war, so musste ich etwas Traurigkeit zulassen, als ich erfuhr, dass bei meiner Freundin, die Lungenmetastase wieder gewachsen ist. Ich wünsche ihr weiterhin viel Kraft um weiter zu kämpfen!!!! LG Regina


18.9.13 06:54


3. Tag

Och menno, nun hatte ich so schön alles geschrieben, wollte noch ein paar bilder einfügen und schwupps alles weg, also noch mal, aber ob es noch einmal so lang wird, weiß ich nicht, bin nun schon etwas müde.
Also nachdem wir in Plaue noch schön gefrühstückt hatten, ich mit dem kleinen (großen) knudelligen, süßen Haushund noch ein wenig gescherzt hatte, machten wir uns auf den Weg nach Tangermünde. Vorsorglich zog ich mir Regensachen an, was sich nach kurzer Fahrzeit auch schon bewährte. Wir hatten allerdings Glück, es war eher ein sanfter Regen. Unser Weg führte uns über schmale Radwege entlang der Straße, vorbei an Felder und Wiesen, durch Wälder (sandige, festgefahrene Wege und Plattenstraßen glaub aus DDR-Zeiten), auf dem Elbedamm entlang bis nach Tangermünde. Zur Mittagzeit wollten wir auf einem Campingplatz was essen und trinken, da gestern aber die letzten Gäste abgereist waren, hatte die Gaststätte ab heute zu. Die Platzchefin war aber so lieb, kochte uns Kaffee, den wir dann auch noch spendiert bekamen. Das war für uns eine willkommene Pause. Die letzten 12 km stieß Doris wieder zu uns mit dem Rad (sie hatte heute die Aufgabe das Auto zum Zielort zu fahren). Gemeinsam nahmen wir dann zu viert die letzten Kilometer auf dem Elberadweg in Angriff.
Als wir am Ziel ankamen, war ich einfach nur begeistert und konnte es nicht glauben, dass ich heute wirklich hier übernachten darf, einfach nur toll hier im Schlossgelände schlafen zu dürfen, hab ich mir schon lange mal gewünscht, aber finanziell ist das nicht möglich für mich. Und nun darf ich heute in einem Zimmer unterm Dach schlafen, mit dunkelbraunen Balken, altertümlichen Möbeln (aber nicht alt) zwei tollen geschwungenen Stühlen, einem schönem Bad, zwei Fernseher (die ich nicht brauche) und Blick aufs Schlossgelände und die Elbe. Begrüßt wurde ich vom Schlosskater Tasso, der sich von mir streicheln ließ, so brauch ich meine zwei Kätzchen nicht ganz so vermissen.
So, ich werde mich nun bettgehfertig machen, morgen steht eine lange Tour an, ob ich morgen zum schreiben komme, weiß ich noch nicht, vielleicht setzt ich ja mal ein Tag aus mit einem Bericht vom Tag.
Ach ja nach dem Ankommen machten wir noch einen Stadtbummel und nutzen die erste Gelegenheit zu einer Kaffeetrinkmöglichkeit. Uns verschlug es in eine Kaffeerösterei, wo es viele verschiedene Sorten Kaffee zum Probieren gab, ich nahm aber nur einen einfachen Eiskaffee. Aber der Betreiber war so richtig verliebt in seinen Kaffee, er konnte alles erklären und war mit so einer Begeisterung dabei, das Kaffeeaufbrühen war so eine richtige Zeremonie, einfach Klasse.
Ja ich glaub nun hab ichs und hoffe, dass der Text nicht wieder verloren geht.
16.9.13 20:56


2. Tag

Erst einmal Tschuldigung für das durcheinander der bilder gestern, hatte mal auf zwischenspeiern gedrückt und das ging dann im nachhinein auf die schnelle nicht zu sortieren, also ihr müsst euch die passenden Bilder zu die Texte suchen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und Zimmer räumen, ging es auf den Weg nach Brandenburg. Noch regnete es am Anfang nicht, so dass ich die Regenkleidung noch verstaut lassen konnte. Über teilweise alte Pflasterstraßen führte uns der Weg durch schöne Natur, glaub habe auch mal ein Granich gehört und gesehen, war aber zu weit weg.
In einem kleinen Ort entdeckten wir in einem Garten diesen tollen Baum



Nach dem es um die Mittagszeit gut anfing zu regnen, entschlossen wir einen Abzweig zu nehmen und uns in einem kleinen Gasthof uns ein Kaffee zu holen und uns erst einmal trocknen zu lassen. Ich entdeckte leckere Soljanka auf der Speisekarte und bestellte sie mir. Unser heutiger Mitfahrer, ein Freund von Reinhard und Doris, den sie auf ihrer großen Radtour trafen, erzählte uns lauter tolle Geschichten von seiner Radtour.



Nach dieser Pause hat es aufgehört zu regnen und wir machten uns wieder auf den Weg nach Brandenburg an der Havel. Dort empfing uns Reinhard, der das Auto beim Gasthaus umgedreht war, um das Auto vorzufahren. (ist ein wenig schwierig, da unser Teamleiter kurzfristig absagen musste, und die zwei (Roland und Doris) die Sache mit dem Begleitfahrzeug übernommen haben. Sie wollen aber nicht ganz aufs radeln verzichten, so dass immer überlegt werden muss, wie es gemacht wird. Aber die zwei machen das ganz toll. In Brandenburg haben wir dann eine größere Pause eingelegt beim alten Rathaus.



Wir setzten uns zu Lorilo (wird der so geschrieben?) der da auf einer Bank saß. Ich glaube das Bild ist auf der Pink Ribbon seite drin. Frisch gestärkt machten wir uns auf die restlichen 8 km. Über die Havel hinweg, wo ich doch ein wenig Sehnsucht nach mein Kajak bekam. Kurz vor Plaue, wo wir heut übernachten, fuhren wir an einer langen Mauer entlang, tolle Graffitti waren da drauf gesprüht.
Ja und nun sind wir hier. Wir übernachten hier im Hinterhof vom alten Schloß Plaue, ich habe ein schönes kleines Zimmer, hatte auch schon Schloßkaterbesuch hier drin, der unbedingt in mein Zimmer wollte :-)



Beim Kaffeetrinken unten an der Havel kamen wir ins Gespräch mit einem einheimischen, mit dem wir uns sehr nett unterhielten.
Ja dass ist natürlich eine ganz kurze Fassung, vielleicht finde ich daheim die Zeit, es auszuarbeiten.
Ich werde mich nun Bettgehfertig machen. Ach ja es waren heute ca 40 km mit trockenem und regnerischen Wetter, schöner Natur, netten Leuten und einem sehr netten Begleiter. Mir gehts soweit gut!
15.9.13 22:29


Fotos vom ersten Tag



Start vorm Hotel, doch zuvor noch Pressetermin mit unserem Hauptsponsor



An der Berliner Mauer, die Grafittikünstler waren fleißig :-)





Oh meine Mitfahrerin traut sich was, beißt den Hund in den Schwanz, weil dieser den DDR-Bürger beißt :-)



unterm Brandenburger Tor



ich liebe diese Menschenstatuen die sich bewegen, wenn Geld in Behälter geworfen wird



Noch kann sie grinsen, oder ist es nur, weil es grad Essen gibt?
So, ich glaub nun muss ich erst mal Schluss machen mit die Bilder, morgen mehr.

Schaut das nicht toll aus, eine eingewachsene Laterne



Ja und da sind wir, nach 70 km radeln, Ankunft gegen 18.15 Uhr in Groß Behnitz im Bio-Hotel



Fragt mich bitte nicht nach dem Ort, aber diese tolle Kirche gefiel mir so von außen



Unterwegs, aus Berlin raus führte uns der Weg über Seitenwege, teils sandig, teils altes Pflaster. In der Ferne sah ich diesen tollen Turm, wie ein Rapunselturm :-) ich musste ihn einfach fotografieren



Nach einer Kaffeepause an der Siegessäule trennten sich die Wege der zwei Teams. Das andere Team macht sich auf den Weg in meine alte Heimat nach Dresden. Wir sehen uns dann in Kassel wieder!

14.9.13 22:54


Erster Tag

So meine Lieben. Den ersten Tag hab ich gut überstanden. Aus gedachten 40km wurden dann mit Navi-Umwegen stolze 70 km, booohhhh soviel bin ich noch nie geradelt am Stück. Für die Entfernung hätte ich 3-4 Tage radeln müssen bei uns bis Frontenhausen. Fazit vom Tag: Der Popo tut natürlich etwas weh, die Knie und den Rücken merk ich etwas, nun wo ich zur Ruhe komme, aber ich bin glücklich und stolz über meine Leistung am ersten Tag.
Wir sind so gegen 11 Uhr von Berlin losgefahren (mit der anderen Gruppe zusammen) nach Pressetermin mit unserem Hauptsponser. Vorbei an den Mauerresten, dem Brandenburger Tor, Fernsehturm... der Siegessäule und und und. Berlin ist ja so groß, aber ich muss sagen, mit dem Rad kann man es gut durchqueren. Waren aber auch ab und zu Verkehrsrowdis und sind bei rot gefahren (Andreas bitte weglesen :-) ) Gegen 15 Uhr haben wir dann auf einem Sportplatz eine Pause eingelegt. Mit anhalten und Pause machen war es im Berliner Raum etwas schwierig, haben wir aber auch an den Sehenswürdigkeiten geschafft. Mir persönlich gefällts auf dem Land nun etwas besser, Großstadttrubel ist nicht so mein Ding, aber war schon interessant.
So, nach 70 km sind wir nun hier in Großbehnitz in einem großen Landhotel angekommen. Es ist etwas einfacher gehalten gegenüber dem von gestern, aber ich glaub ich werde trotzdem gut schlafen können, ausgetobt hab ich mich ja, aber ich hab noch ein Lächeln im Gesicht. So, sitze noch unten in der Lobby, deswegen gibt es erst später ein paar Bilder. Dauert aber noch ein wenig :-)
14.9.13 21:17


Heut gehts los mit dem Rad


Guten Morgen, iss das nicht toll, ein Zimmer mit Blick auf die Spree?! Gestern hat sich alles ein wenig hingezogen, da beide Teams erst einmal eintreffen mussten. Aber alles hat geklappt. Nach einem gemeinsamen beisammensitzen, habe ich dann um Mitternacht mir doch noch ein Bad gegönnt, wer weiß ob ich die Gelegenheit die nächsten 14 Tage bekomme.
Heute soll es glaub ich schönes Wetter werden, also das richtige zum Starten. Gehe gleich zum Frühstück, danach kommt die Presse, wollen ja etwas auf uns aufmerksam machen. Heute Abend gibt es sicher ein paar Bilder.
14.9.13 08:00


1. Nacht

Bin gut in Berlin im Hotel Nhow angekommen, total flippig, voller Technik, das wäre das Richtige für mein Söhnchen. Eigentlich müsste man noch ne Nacht länger bleiben um das zu genießen.



direkt an der Spree. Werde nun noch mal runter schauen, ob nicht doch jemand da ist.
13.9.13 20:27


Es geht los



Nun bin ich startklar, Koffer ist gepackt, Radel fertig, in einer Stunde gehts ab nach Berlin. Hoffe es geht mit dem Verkehr, so dass ich pünktlich da bin.
13.9.13 09:44


Ultimative Testfahrt

Der ultimative Radltest! Meine liebe Freundin Jacqueline hat mich heut überredet eine Runde Rad zu fahren, hab mich nur gewundert, warum keine Radelfahrer wie die letzten Tage unterwegs sind. Warum, fahren die alle nur bei schönem Wetter?? Ist doch so schön eine 14 km Radrunde durchgängig im Regen. Fazit: Regenhose und Jacke dicht, aber vielleicht sollte man doch noch das Regencap drüber ziehen. Schuhe halten den Regen nicht ab, unbedingt die Regenüberzieher dafür anziehen. Gepäcktaschenregenschutz ist dafür nicht geeignet, muss was anderes her. Muss noch in die Taschen schauen, ob sie innen trocken geblieben sind. Sozusagen bin ich relativ trocken geblieben. Ach ja bräuchte ein paar Scheibenwischer für meine Brille
10.9.13 17:06


Erkrankung und Hoffnung



Dieses Bild entstand im Juli 2010. Anfang 2010 bekam ich die Diagnose Brustkrebs. Ein Behandlungsmaraton folgte. 3 OPs (Brusterhaltend), Chemo, die sich durch Studienteilnahme verlängerte und Bestrahlung. Dann folgte noch ein Jahr mit diesen und jenen Nebenwirkungen von den Studienmedikamenten. Nach dem Absetzen dieser (nach beendigung der Testzeit), ging es stetig bergauf. Dank meiner Familie und ein paar Freundinnen, die mich in der Zeit unterstützt haben, hab ich die Zeit gut überstanden.



Ja und mitlerweile kann ich mein Leben wieder genießen. Im Frühjahr war ich mit meiner lieben Facebookfreundin Heike eine Woche in Österreich unterwegs, haben am Wörtersee bei Silvia übernachten dürfen, haben viel erlebt und fotografiert. Es war eine tolle Woche!!! Mit meinem Mann war ich viel Kajak fahren, was wir für uns wieder entdeckt haben, ich fotografiere gern, lerne tolle Mädels kennen, in der Facebookgruppe, mit gleichem Schicksal. Man macht Mut und lacht mit ihnen, freut sich, wenn einige wieder etwas vorran gekommen sind mit der Behandlung, natürlich ist man auch traurig, wenn es zu Rückschlägen kommt.



Und nun zum krönenden Abschluss in diesem Jahr, bekomme von Pink Ribbon die Chance, meinen langersehnten Traum zu verwirklichen. Eine mehrtägige Radtour. Ich freu mich drauf, es wird bestimmt ein tolles Erlebnis mit vielen Bildern und Eindrücken.
Wie schrieben meine Mädels aus der Gruppe: Lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben, auch wenn ich so leider nicht bei Papas Geburtstag dabei sein kann. Aber er wird von mir von überall wo ich übernachte oder bin eine Postkarte bekommen. Ich hoffe dass entschädigt ihn ein klein bissel.
Ich genieße das Leben!
10.9.13 14:14


Vorbereitungen laufen

Gestern bekam ich Post von Pink Ribbon, die T-Shirts und Jacken, die bedruckt wurden und für uns gesponsert werden, sind fertig, bekommen wir nächste Woche. Schön in Pink.
Meine größere Brille zum Radfahren hab ich gestern abholen dürfen, mal sehen ob die was bringt gegen den Fahrtwind, kann mich zwar mit dem Gestell nicht anfreunden (als Sonnenbrille sah die besser aus) aber eine Radbrille mit meine Sehstärkengläser ist nicht drin, soviel Geld kann ich nicht ausgeben.
Zu guter Letzt für die Motivation habe ich diesen Text gefunden, ich weiß es zwar, aber ab und zu kommen doch die kleinen Zweifel ;-)

Glauben Sie an Ihre eigenen Stärken. Ihr Glaube kann Berge versetzen. Er hilft, schwierige Situationen zu bewältigen und schafft Zuversicht. Der Glaube an sich selbst ist ein "Selbstaktivierungssprit". Er lässt uns komplizierte Probleme in Angriff nehmen, gibt Mut, Motivation und Ausdauer. Es entsteht die Gewissheit, dass die Besserung von Situationen durch eigenes Eingreifen und eigene Tatkraft möglich ist.

Also nehm ich mir den Spruch zu Herzen und ihn mit auf die Radtour und vielleicht hilft mir das ein oder andere Pinke Mädel durchzuhalten :-) Freu mich auf alle Fälle, ein paar von ihnen persönlich kennen zu lernen!
Heut in einer Woche treffen wir uns in Berlin zum Beginn der Radtour.
6.9.13 07:56


Tourtagebuch, Berlin-Bremen-Kassel anklicken

Hier könnt ihr schauen, wo ich gerade an welchem Tag bin.
Pink Ribbon Tourtagebuch
27.8.13 23:16


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